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presseberichte ¦ 1994
 
 
MARIAHS DREAMWORLD
US-Bundesstaat New Jersey, ein riesiges Landhaus im Kolonialstil. Das Grundstück liegt etwa 90 Meilen von Manhattan entfernt. Es ist noch früh am Morgen, die Sonne steht gerade über dem dichten Wald am Horizont. Mariah Carey will uns ihre Farm und das umlie- gende Gelände zeigen. Sie trägt schwere Boots, Jeans und ein dickes, über dem Bauch zusammengeknotetes Flanellhemd. Die Sängerin lacht: "Bequem und robust - so laufe ich in meiner Frei- zeit immer rum!"

Das Hauptgebäude der Farm befindet sich auf einem kleinen Hü- gel und ist umgeben von grünen Wiesen, auf denen wilde Blumen wachsen, und dunklen Wäldern. Neben dem Wohnhaus steht eine alte Scheune. Ein Bootssteg direkt am Hudson River gehört ebenso zum Grundstück wie Stallungen für die Tiere. Strahlend erzählt Ma- riah: "Hier lebe ich mit meinem Mann ganz zurückgezogen. Wenn ich arbeiten muss, dann bin ich natürlich in New York City, wo wir noch ein Stadtapartment besitzen. Am liebsten aber bin ich hier draußen in der Natur. Schon als kleines Mädchen habe ich davon geträumt, auf einer riesigen Farm zu leben." Sie lacht: "Mein Mann ist mein 'Dreamlover', mein Landhaus meine 'Dreamworld'!" Nach- dem wir einen ausgedehnten Spaziergang über das Farmgelände gemacht haben, lädt uns Mariah auf eine Tasse Tee in die gute Stube. Wir folgen ihr durch den Hintereingang des Hauptgebäudes und stehen in einer großen, in hellen Tönen eingerichteten Küche, wo Mariahs frischge- backener Ehemann, der Präsident von Sony Music USA, Tommy Mottola, bereits die heiße Kanne in der Hand hält. Die beiden Dobermann-Hunde des Paares (Harry & Sally) lie- gen gemütlich in einer Ecke des Raumes, während der kleine Ter- rier "Jackie" bettelnd unter dem Tisch herumläuft.

Anschließend führt uns Mariah in den weitläufigen Wohnraum, der von der Küche aus erreichbar ist. Holzvertäfelte Wände, dicke Stützbalken und ein großer, offener Kamin schaffen dort eine ge- mütliche Atmosphäre. Das Zentrum des Raumes bildet eine helle Polstersitzgruppe, in deren Mitte eine altertümliche Holzkiste als Tisch fungiert. Überall stehen Blumen. Mariah: "Die habe ich drau- ßen auf der Wiese eigenhändig gepflückt. Das mache ich, wenn möglich, jeden Tag. Ich brauche immer viel Blumen um mich he- rum!"

Vom Wohnzimmer gehen wir hinaus auf die Veranda mit dunklen Holzdielen und weißgetünchtem Zaungitter. Mariah setzt sich mit Dobermann Harry in eine riesige weiße Hollywoodschaukel. Von hier hat man einen herrlichen Ausblick auf das weite Gelände, begrenzt nur durch die Stallungen und die Wälder am Horizont.

Plötzlich springt die Sängerin auf: "Kommt mit, ich zeige euch mein größtes Hobby, die Pferde!" Wir folgen ihr über einen Hof zu den Stallungen des Grundstücks, wo Mariah ihre vier Pferde un- tergebracht hat. In getrennten Boxen stehen die Tiere; Mariah schnappt sich einen Eimer und gibt ihren Lieblingen Hafer. Dann nimmt sie einen Besen und fegt eigenhändig den Mittelgang des Stalls. Sie öffnet zwei Boxen und führt die Pferde heraus: "Es ist an der Zeit für meinen täglichen Ausritt." Sie sattelt einen hell- braunen Hengst und klettert mit geübtem Schwung auf seinen Rücken. Mariah lacht kurz zu uns hinüber, reitet los und verschwin- det nach kurzer Zeit in einem kleinen Wäldchen in Richtung des Flusses.

Zurzeit erholt sich die zierliche Sängerin von ihrer ersten großen US-Tour, die sie gerade beendet hat. 1995 will sie auch zu uns nach Europa kommen. Nach dem Riesenerfolg ihres letzten Al- bums, "Music Box", und den beiden Welthits "Hero" und "Dream- lover" beginnt Mariah jetzt mit den Vorbereitungen für ihre nächste Platte.




Danke an Kevin für den Scan!
 
 
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