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DE ¦ "Vanity Fair" (Aus- gabe Nr. #02 vom 03. Januar 2008) [06- seitiger Artikel über MC]
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2002
APR
07
Updated at 04:17 p.m. (CET) | Posted by Dennis
Ja Rule offenbart sich...
Dem US-Radiosender "Z100" hat Rapper Ja Rule verraten, wie die Zu- sammenarbeit mit Jennifer Lopez zustande kam (Klickt HIER, um Euch Ja Rules Statement als RealAudio herunterzuladen!) ...

"J. Lo und ihre Leute hörten sich die Platte, die ich für sie (Ma- riah) gemacht hatte, an und klingelten daraufhin bei mir durch. Nun, sie fanden die Scheibe unglaublich gut und baten mich deshalb, eine neue Version von J. Los Single "I'm Real" zu schreiben. Aber sie wollten, daß ich den neuen Song so schnell wie möglich, am besten sofort, fertigstellte. Sie beabsichtigten nämlich, das Musikvideo dazu bereits zwei Tage später zu dre- hen. Wie dem auch sei, sie brachten mir dann den Song vorbei, gaben mir aber keine Anweisung, wie die neue Version des Songs letztendlich klingen sollte. Sie sagten lediglich, "Mache, was Du willst, Ja!" Genau das war das Unangenehme daran. Ich erwiderte nur, "Was meint Ihr mit, 'Mache, was Du willst'? Ich habe doch noch nie einen ganzen R&B-Song geschrieben." Ich war geschockt..."

Mit diesem Statement gibt Ja Rule mehr preis, als auf den ersten Blick vielleicht angenommen werden könnte.
1.) J. Lo und ihre Leute (bei Sony Music) mochten den Song von Ma- riah bzw. das Konzept von diesem. Sie entdeckten vielleicht, welche Hitqualität dieser barg. Immerhin war solch eine Kooperation (zwischen Ja Rule und einer Sängerin) doch etwas Neues.
2.) Ja Rule konnte nicht anders, als die neue Version von "I'm Real" wie Mariahs "If We" aufzubauen. Sony Music verschaffte ihm immerhin seinen ersten, großen Auftrag; er durfte einen ganzen Song alleine schreiben. Und da er die Leute von Sony Music, die auf ihn bauten, nicht enttäuschen wollte, übernahm er das beeindruckende Konzept von Mariahs Song und verwendete es für die neue Version von "I'm Real".
3.) Ja, und dann wurde die neue Version von "I'm Real" vor Mariahs "If We" (bzw. vor dem "Glitter"-Soundtrack) veröffentlicht, damit Jennifer Lopez als diejenige gefeiert wurde, die zuerst auf die Idee kam, mit Ja Rule auf solch eine Art und Weise zu kooperieren. Nun, und Mariahs "If We" wurde als billiger Abklatsch gesehen. Dabei bestätigt Ja Rule in seinem obig aufgeführten Statement ganz deutlich, daß Mariahs Song mit Ja Rule zuerst da war!

Quelle: Z100 | Übersetzung: Butterfly-MC.de


2002
APR
05
Updated at 10:02 p.m. (CET) | Posted by Dennis
Mariah gleich doppelt bestohlen
Wie ich gestern berichtete, hat sich Jennifer Lopez gleich mehrerer Song-Ideen von Mariah bedient und sie als ihre eigenen verkauft. Heute folgt ein weiterer Artikel hierzu. Verfasst wurde er von Roger Friedman, Kolumnist bei Fox News ...



Die Situation ist noch schlimmer, als ich dachte. In der Geschichte, die wir gestern publizierten, meinte Plattenproduzent Irv Gotti zum ersten Mal, daß Mariah Carey einige ihrer "Glitter"-Werke auf "J.Lo", dem Album von Jennifer Lopez, in veränderter Form wiederfinden dürfte.

Es hat sich herausgestellt, daß Lopez sich nicht nur einmal, sondern gleich zweimal an Careys Song-Ideen für "Glitter" bedient hatte. Carey wurde nämlich nicht nur eines Samples, das sie für einen "Glitter"- Track nutzen wollte, sondern auch eines Konzeptes beklaut.

Hierbei geht es um Lopez' Hit-Song "I'm Real", der eigentlich aus 2 Carey-Songs besteht. Verwirrt? Na dann, willkommen in der Pop-Welt des Jahres 2002.

Auf Lopez' Album "J.Lo" ist "I'm Real" ein schneller Dance-Track, ohne Rap oder irgendwelche sonstigen, männlichen Begleitstimmen. Als Songschreiber werden hierbei Martin Denny (Er schrieb den für "I'm Real" gesampelten Disco-Hit "Firecrcacker"), Lopez und drei Produ- zenten angegeben. "J.Lo" wurde am 24. Juli 2001 veröffentlicht.

Die Remix-Version von "I'm Real", die wenige Woche später ve- röffentlicht wurde, ist um einiges anders. Es ist ein recht langsames Schlagabtausch-Duett zwischen Lopez und Rapper Ja Rule. Dennys Name wird bei dieser Version nicht mehr als einer der Songschreiber angegeben; Ja Rule (Sein richtiger Name lautet Jeffrey B. Atkins!) nimmt seinen Platz ein. Diese Version wurde Lopez' Hit-Single. Zwei Songs, ein Titel.

Für "Glitter" hatte sich Mariah Carey ebenfalls das "Firecracker"- Sample ausgesucht und es in den Song "Loverboy" integriert. Bei einem weiteren Track auf diesem Soundtrack-Album, nämlich "If We", handelt es sich um ein Schlagabtausch-Duett, für das sie sich Ja Rule ins Studio holte. Das auf "J.Lo" zu hörende, schnellere "I'm Real" ähnelt der ursprünglichen - letztendlich geänderten - Version von "Loverboy". Die Remix-Version von "I'm Real" - auf die sich Irv Gotti in dem Interview mit "XXL" bezieht - kopiert den Stil und die Struktur von "If We". Carey, die über ein Jahr sehr hart an "Glitter" arbeitete, könnte also verständlicherweise sagen, daß sie um ihre Kreativität bestohlen wurde - und das gleich zweimal. Würde das nicht reichen, um jeder- man verrückt zu machen?

Quelle: FOXNews | Übersetzung: Butterfly-MC.de


2002
APR
04
Updated at 07:22 p.m. (CET) | Posted by Dennis
Mariah endlich bestätigt: Ihre Song-Idee wurde gestohlen!
Mariah Carey dürfte schließlich in ihrer Annahme, jemand wolle sie boykottieren, bestätigt sein. An ihren Anschuldigen, die sie im letzten Sommer äußerte, ist also etwas Wahres dran.



In der aktuellen Ausgabe des Rap-Magazins "XXL" gesteht Plattenpro- duzent Irv Gotti, daß Tommy Mottola (Careys Ex-Mann und Kopf von Sony Music) ihm den Auftrag gab, eine Platte für Jennifer Lopez zu machen, die genauso wie die, die Gottis Firma kurz zuvor mit Carey für deren Film "Glitter" gemacht hatte, klingen sollte, - und das so schnell wie möglich, also noch bevor Careys Song, geschweige denn der Soundtrack, veröffentlicht werden konnte. Nur damit die Lopez der Carey auf diese Art und Weise einen Hit wegschnappen und ein Pro- jekt, ihr eigentlich letztes für Sony, somit untergraben konnte.

In "XXL" wird Gotti von Redakteur Keith Murphy folgendes gefragt: "Ist es wahr, daß Tommy Mottola bei Murder Inc. (Gottis Produktionsfirma) anfragte, einen Remix für Jennifer Lopez' 'I'm Real' zu machen, nach- dem er einen Song gehört hatte, den Carey mit Ja Rule für deren 'Glitter'-Soundtrack aufgenommen hatte?"

Gotti antwortet daraufhin: "Ja Rule hat diesen besagten Song mit Ma- riah geschrieben und kurz darauf bekam ich einen Anruf von Tommy Mottola, zu dem ich ein gutes Verhältnis habe, und er sagte ungefähr so etwas wie, 'Du mußt mir einen Gefallen erweisen. Ich möchte, daß Du einen Remix für Jennifer Lopez machst. Ich möchte, daß Ja Rule bei diesem mitwirkt.' Sofort wußte ich, was er plante, was seine Absicht war. Immerhin hatte ich die Platte von Mariah und Ja Rule gerade erst fertiggestellt."

Die Platte von Mariah, auf die sich Gotti bezieht, ist "Loverboy", Titel-Song des Films "Glitter". Carey hatte sich hierfür ein Sample von dem Yellow Magic Orchestra, nämlich "Firecracker", ausgesucht. Ma- riah und Ja Rule arbeiteten an diesem Song, der dann sofort bei den Dreharbeiten zu "Glitter" eingesetzt wurde.

Aber "Glitter" war dummerweise ein Film von Sony Pictures, der Schwesterfirma von Sony Music. Einige der Leute, die an der Pro- duktion des Films beteiligt waren, berichteten, daß Mottola sich bereits abgedrehtes Material anschaute, während seine Ex-Frau für weitere Szenen des Films vor der Kamera stand und davon nichts mitbekam.

"Mariah hatte ständig Angst davor, daß ihre Musik verfrüht an die Öffentlichkeit gerät. Deswegen wurden abgeänderte Versionen ihrer 'Glitter'-Songs von einer anderen Sängerin gesungen und bei den Dreharbeiten verwendet," sagt ein "Glitter"-Insider.

"Als Jennifer Lopez' Platte dann herauskam und genau dasselbe Sample beinhaltete, wußten wir, daß ihre Angst berechtigt war. Wir konnten es nicht glauben."

Aus den Statements von Gotti ist zu erlesen, daß Mottola, der Careys Song einst hörte - und genau wußte, daß "Glitter" noch Monate von seiner Komplettierung entfernt war -, einfach die Idee klaute und sie für Lopez und die neue Version von deren Song "I'm Real" benutzte.

Die Hit-Version von "I'm Real" (mit dem "Firecracker"-Sample bzw. mit Ja Rule) wurde erst veröffentlicht, als Lopez' Album schon lange auf dem Markt gewesen war. Und diese Version unterscheidet sich voll- kommen von der Originalversion auf dem Album.

Murphy, der Gotti interviewende Redakteur, sagte gestern, daß Mo- ttola von Ja Rule verlangte, eine Platte für Lopez zu machen, die ge- nau "in dem selben Stil" wie die, die er schon für Carey gemacht hatte, sein sollte. Dabei berief Murphy sich auf die Aussagen eines Experten aus der Rap-Szene. "Es war genau der gleiche Stil - mit Mariah, die den Refrain sang, und Ja Rule, der die Parts dazwischen füllte. Genau so ist es auf der Remix- Version von 'I'm Real'." [Also hat sich Mottola nicht nur von "Loverboy", sondern auch von "If We" inspirieren lassen - Dennis]

Mit einem feinen Unterschied: Carey war eigentlich zuerst da. Hier der Beweis: Die Herausgeber von "Firecracker" - dem Sample, das Ja Rule zunächst für Carey, dann für Lopez benutze - sagten mir gestern: "Mariah Carey war die Erste, die uns anrief und sich die Lizenz für die Benutzung des 'Firecracker'-Samples geben ließ. Und dann, einige Monate später, bekamen wir auch einen Anruf von Jennifer Lopez, die sich dafür ebenfalls interessierte."

Der Herausgeber von "Firecracker" wies auch darauf hin, daß diese Komposition von Martin Denny noch nie zuvor gesampelt wurde - bis Mariah Carey deswegen anrief.

Patricia Kiehl, Sprecherin bei Sony Music, sagte gestern: "Der eine Song hat nicht im geringsten etwas mit dem anderen zu tun. Diese Geschichte ist absolut unwahr."

Als der mögliche Diebstahl von "Firecracker" im vergangenen Herbst vom "Talk"-Magazin angesprochen wurde, gaben Mottola und Lopez' Produzenten sofort Stellungnahme. Sie stellten das Ganze, die fast parallele Benutzung des Samples - als Zufall dar. (...)

Carey war jedoch gezwungen, das Sample für "Loverboy" zu wechseln. Sie nahm das "Firecracker"-Sample raus und ersetzte es durch Cameos alten Hit "Candy". Der Schlag war jedoch groß - sowohl für Carey als auch für "Glitter".

"Wir mußten schnell arbeiten, umstrukturieren," sagt ein "Glitter"-Infor- mant. "Wir mußten Musik finden, die zu dem passte, was bereits gefilmt war." Trotz all' der Bemühungen wurde "Loverboy" von "Bill- board" in einer sehr bösen Kritik zerrissen. Mottolas Ziel, die stück- weise Zerstörung von Careys Karriere, war erst einmal erreicht. (...)

Aber der Mottola-Lopez-Pakt, der Diebstahl an sich, hatte auch seine gute Seite. So konnte Carey diesen als Vorwand benutzen, um ver- früht aus dem Kontrakt mit Sony Music auszusteigen - und das, obwohl sie dem Label eigentlich noch ein Albm schuldete. (...)



Also, so wie es aussieht, hat sich Jennifer Lopez gleich an zwei Song-Ideen von Mariah bedient. So übernahm sie das eigentlich für "Loverboy" gedachte "Firecracker"-Sample für die Original-Version ihres "I'm Real" und ließ sich zugleich von der Mariah-JaRule-Kooperation "If We" für eine Remix-Version von "I'm Real" inspirie- ren.

Quelle: FOXNews | Übersetzung: Butterfly-MC.de

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